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Religiöse KennzeichnungSpeisevorschriften

Koscher-Zertifikate

Bestätigen, dass ein Lebensmittel den jüdischen Speisegesetzen entspricht. Es gibt viele Zeichen.

Wer vergibt es?
Einen einzelnen Herausgeber gibt es nicht. Rabbinate und rabbinische Organisationen vergeben die Zertifikate unabhängig voneinander.
Wer prüft?
Ein Aufseher, der Maschgiach, überwacht die Herstellung. Die Verantwortung trägt das jeweilige Rabbinat. Staatliche Stellen sind daran nicht beteiligt.
Was deckt es ab?
  • Erlaubte Tierarten, zum Beispiel Rind, Schaf und Fische mit Flossen und Schuppen, kein Schwein
  • Schlachtung nach den religiösen Regeln
  • Trennung von Fleisch und Milch, Einteilung in fleischig, milchig und neutral
  • Auch die Zutaten brauchen ein Koscher-Zertifikat
  • Der Zertifizierer bekommt eine Liste aller Zutaten und Lieferanten und besichtigt die Anlage
Was sagt es nicht?
Das Zertifikat bestätigt religiöse Speisevorschriften. Maßgeblich sind die Regeln der Stelle, die es vergeben hat.
Woran erkennst du es?
Die Zeichen stehen als kleine Symbole auf der Verpackung, zum Beispiel als Buchstaben in einem Kreis. In Deutschland gibt es kein einheitliches Zeichen, hier helfen auch Koscherlisten.

Quelle: DLG-Expertenwissen 09/2015, Jüdische Allgemeine (14.02.2017), Gesundheitsmagazin der AOK (14.03.2024). Stand 09.10.2026.

Wir zeigen die Zeichen selbst nicht, weil viele davon geschützte Marken sind. Eine Karte in unserer Kartei heißt nicht, dass Produkte bei OneCircle das Zeichen tragen.