Cotton made in Africa
Baumwolle von Kleinbauern in Afrika südlich der Sahara, angebaut nach den Regeln des CmiA-Standards.
- Wer vergibt es?
- Die Aid by Trade Foundation, eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Hamburg. Textilunternehmen zahlen eine Lizenzgebühr an deren Vermarktungsgesellschaft ATAKORA Fördergesellschaft GmbH und dürfen dafür das Zeichen nutzen.
- Wer prüft?
- Die Baumwollgesellschaften bewerten sich jedes Jahr selbst. Unabhängige Prüfer von AfriCert und Ecocert kontrollieren jährlich, im Wechsel die Entkörnungsbetriebe und den Anbau auf dem Feld. Ein Zertifikat gilt zwei Jahre.
- Seit wann?
- 2005
- Was deckt es ab?
- Anbau nur mit Regenwasser, ohne künstliche Bewässerung
- Gentechnisch verändertes Saatgut ist ausgeschlossen
- Der Einsatz von Pestiziden ist geregelt, hochgefährliche Mittel sind verboten
- Kinderarbeit nach der Definition der Internationalen Arbeitsorganisation ist verboten
- Geprüft werden Anbau und Entkörnung, das Zertifikat erhält die Baumwollgesellschaft
- Was sagt es nicht?
- Der Standard gilt für Anbau und Entkörnung der Baumwolle, nicht für Spinnen, Färben oder Nähen. Im Modell der Massenbilanz muss ein Produkt keine CmiA-Baumwolle enthalten.
- Woran erkennst du es?
- Der Schriftzug „Cotton made in Africa“, bei getrennt verarbeiteter Baumwolle mit dem Zusatz „Inside“ oder „Organic“. Produkte aus der Massenbilanz sollen künftig das Logo der Aid by Trade Foundation statt des CmiA-Logos tragen.
- Offizielle Seite
- cottonmadeinafrica.org
Quelle: Angaben des Herausgebers (Cotton made in Africa und Aid by Trade Foundation). Stand 09.10.2026.
- Zum Nachlesen:
- cottonmadeinafrica.org (1)
- cottonmadeinafrica.org (2)
- aidbytrade.org (1)
- aidbytrade.org (2)
Wir zeigen die Zeichen selbst nicht, weil viele davon geschützte Marken sind. Eine Karte in unserer Kartei heißt nicht, dass Produkte bei OneCircle das Zeichen tragen.