Fairtrade Gold
Gold aus zertifizierten Kleinminen, mit Mindestpreis und Prämie für die Bergleute.
- Wer vergibt es?
- Die Fairtrade-Marken sind auf den Namen von Fairtrade International eingetragen. Wer Schmuck mit dem Siegel verkaufen will, braucht eine Lizenz von Fairtrade. Goldschmieden, die höchstens 500 Gramm im Jahr verarbeiten, müssen sich stattdessen online registrieren.
- Wer prüft?
- Die unabhängige Zertifizierungsstelle FLOCERT prüft entlang der Lieferkette. Künftige Lizenznehmer müssen vorher alle Stufen ihrer Lieferkette bei FLOCERT zertifizieren lassen.
- Seit wann?
- 2011
- Was deckt es ab?
- Mindestpreis von 95 Prozent des LBMA-Goldpreises, dazu eine Prämie von 2.000 US-Dollar je Kilogramm
- Die Bergleute entscheiden gemeinsam, wofür die Prämie verwendet wird
- Kein Quecksilber, wo es ohne geht, sonst nur in festgelegten Bereichen fern von Gewässern
- Keine Beschäftigung von Kindern unter 15 Jahren oder unter dem gesetzlichen Mindestalter vor Ort
- Das gesamte Gold im Schmuckstück ist Fairtrade-Gold und physisch rückverfolgbar
- Was sagt es nicht?
- Das Siegel ist ein Rohstoffsiegel und bezieht sich nur auf das Gold im Schmuckstück. Über andere Bestandteile, etwa Steine, sagt es nichts.
- Woran erkennst du es?
- Das Fairtrade-Siegel mit dem Zusatz „Gold“, bei Silber und Platin mit „Silver“ oder „Platinum“. Registrierte kleine Goldschmieden dürfen das Siegel nicht auf dem Schmuckstück selbst anbringen.
- Offizielle Seite
- fairtrade.net
Quelle: Angaben von Fairtrade Deutschland und Fairtrade International, Fairtrade-Standard für Gold und Edelmetalle Version 1.2. Stand 09.10.2026.
Wir zeigen die Zeichen selbst nicht, weil viele davon geschützte Marken sind. Eine Karte in unserer Kartei heißt nicht, dass Produkte bei OneCircle das Zeichen tragen.