Möbel Made in Germany
Herkunftszeichen für Möbel, die in Deutschland konstruiert und überwiegend dort gefertigt werden.
- Wer vergibt es?
- Der Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. (VDM) verleiht das Zeichen an Hersteller. Die Regeln stehen in den Anforderungen RAL-RG 0191. Das Zeichen ist als Kollektivmarke geschützt.
- Wer prüft?
- Vor der Verleihung gibt es eine Erstprüfung an den Produktionsstandorten in Deutschland. Danach wird in der Regel alle zwei Jahre überwacht. Der VDM beauftragt damit die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel Service GmbH, die zugelassene Fremdprüfer einsetzt.
- Seit wann?
- 2020
- Was deckt es ab?
- Die Konstruktion des Möbels muss nachweislich in Deutschland erfolgen
- Wesentliche Produktionsschritte in Deutschland, mindestens die Montage beziehungsweise Endfertigung
- Der Fertigungsanteil in Deutschland muss über 55 Prozent liegen
- Qualität nach den Bestimmungen RAL-GZ 430 oder einem vergleichbaren Standard
- Dokumentierte Qualitätssicherung, zum Beispiel Prüfungen bei Wareneingang und Warenausgang
- Was sagt es nicht?
- Das Zeichen verlangt nicht, dass alle Teile und Materialien aus Deutschland kommen. Gefordert ist ein Fertigungsanteil in Deutschland von mehr als 55 Prozent.
- Woran erkennst du es?
- Zum Zeichen „Möbel Made in Germany“ gehören als Pflichtangaben die Nummer des Herstellers, der Modellname und ein Verweis auf die Internetseite der DGM.
- Offizielle Seite
- das-goldene-m.de
Quelle: RAL-RG 0191 in der Ausgabe vom März 2023, Angaben der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel. Stand 09.10.2026.
Wir zeigen die Zeichen selbst nicht, weil viele davon geschützte Marken sind. Eine Karte in unserer Kartei heißt nicht, dass Produkte bei OneCircle das Zeichen tragen.