OEKO-TEX MADE IN GREEN
Auf Schadstoffe geprüfte Textilien und Lederwaren, deren Herstellung sich zurückverfolgen lässt.
- Wer vergibt es?
- Die OEKO-TEX AG mit Sitz in Zürich. Den Antrag stellt der Hersteller bei einem zugelassenen OEKO-TEX Institut seiner Wahl.
- Wer prüft?
- Schadstoffprüfungen und Betriebsaudits machen die OEKO-TEX Institute. Sie sind rechtlich von der OEKO-TEX AG getrennt, zwei von ihnen sind deren Aktionäre. Ein Label gilt ein Jahr.
- Seit wann?
- 2015
- Was deckt es ab?
- Das Produkt braucht ein Zertifikat nach STANDARD 100, ORGANIC COTTON oder LEATHER STANDARD
- Alle Konfektionsbetriebe müssen nach STeP zertifiziert sein, der Betriebszertifizierung von OEKO-TEX
- Nass oder chemisch hergestellte Bestandteile ab fünf Prozent des Gewichts kommen aus STeP-Betrieben
- Über Produkt-ID oder QR-Code sind Betriebe, Produktionsstufen und Herstellungsländer abrufbar
- Das Label gilt ein Jahr und kann dann verlängert werden
- Was sagt es nicht?
- Die Betriebszertifizierung ist für die Konfektion und für Bestandteile ab fünf Prozent des Gewichts vorgeschrieben, nicht für jeden Zulieferer. Zubehör aus Metall oder Kunststoff zählt dabei nicht mit.
- Woran erkennst du es?
- Der Schriftzug „OEKO-TEX MADE IN GREEN“ mit einer Produkt-ID oder einem QR-Code. Damit lassen sich die Angaben zum Produkt im Label Check auf oeko-tex.com abrufen.
- Offizielle Seite
- oeko-tex.com
Quelle: Angaben des Herausgebers, Standard MADE IN GREEN in der Ausgabe 01.2025, Unabhängigkeitsstatut der OEKO-TEX AG. Stand 09.10.2026.
Wir zeigen die Zeichen selbst nicht, weil viele davon geschützte Marken sind. Eine Karte in unserer Kartei heißt nicht, dass Produkte bei OneCircle das Zeichen tragen.