Fairtrade
Mindestpreise und eine Prämie für Erzeuger, dazu soziale und ökologische Regeln.
- Wer vergibt es?
- Die Siegel gehören Fairtrade International, einem Verein mit Sitz in Bonn. In Deutschland vergibt Fairtrade Deutschland e.V. in Köln das Siegel.
- Wer prüft?
- Die Zertifizierungsstelle FLOCERT prüft Erzeuger und Unternehmen der Lieferkette, auch vor Ort und auch unangekündigt. Ein Prüfzyklus dauert drei Jahre.
- Seit wann?
- 1992 in Deutschland
- Was deckt es ab?
- Mindestpreise für wichtige Rohstoffe als Absicherung der Erzeuger
- Eine zusätzliche Prämie, über deren Verwendung die Erzeuger selbst entscheiden
- Verbot von Diskriminierung, Zwangsarbeit und Kinderarbeit
- Verbot bestimmter Pestizide und von gentechnisch verändertem Saatgut
- Bei Produkten aus mehreren Zutaten mindestens 20 Prozent Fairtrade-Anteil
- Was sagt es nicht?
- Bei Kakao, Zucker, Fruchtsaft und Tee ist Mengenausgleich erlaubt. Dann muss der Inhalt der Packung nicht selbst aus Fairtrade-Anbau stammen. Bei Produkten aus mehreren Zutaten sind nur die Zutaten zertifiziert, die es als Fairtrade gibt.
- Woran erkennst du es?
- Ein schwarzes Siegel mit einer Figur mit erhobenem Arm in Blau und Grün. Ein Pfeil am Siegel verweist auf weitere Angaben auf der Rückseite der Packung.
- Offizielle Seite
- fairtrade.net
Quelle: Angaben von Fairtrade Deutschland e.V. und Fairtrade International. Stand 09.10.2026.
- Zum Nachlesen:
- fairtrade.net (1)
- fairtrade.net (2)
- fairtrade.net (3)
Wir zeigen die Zeichen selbst nicht, weil viele davon geschützte Marken sind. Eine Karte in unserer Kartei heißt nicht, dass Produkte bei OneCircle das Zeichen tragen.